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Archiv 2016

Vorsorgelüge-Newsletter Nr. 14/ 2016 vom 12.12.2016

Dummes Gerede vom Generationenkonflikt

Die Taktik ist durchschaubar: Gerne hetzen interessierte Kreise die junge Generation gegen die alte auf, um notwendige Reformen abzuwehren. So behauptet Finanzstaatssekretär Jens Spahn (CDU), dass die Stabilisierung des gegenwärtigen Rentenniveaus Unsummen koste, die den jungen Beitragszahlern nicht zumutbar seien. Verbesserungen der Rente verbieten sich da angeblich von selbst. Dabei gibt es gute Lösungen, um drastische Beitragserhöhungen zu vermeiden: Erweiterung des Versichertenkreises um Beamte und Selbstständige, Erhöhung des Bundeszuschusses, Wegfall oder Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze. Aber so etwas sagt natürlich weder Herr Spahn noch ein anderes Mitglied der Bundesregierung. Denn das würde nur allzu deutlich machen: Der wahre Konflikt spielt sich zwischen reich und arm ab, nicht zwischen jung und alt. Die notwendigen Maßnahmen betreffen nämlich Besserverdiener oder bislang privilegierte Gruppen. An die will man nicht ran. Stattdessen spannt man lieber die jungen Arbeitnehmer vor den Karren, will sie mit dem dummen Gerede von der Generationengerechtigkeit aufwiegeln. Eine fiese Tour, die auf dem Mist der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) gewachsen ist. Wenn man weiß, dass hinter der INSM die Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie stehen, wird die Interessenlage klar: Keinesfalls sollen die Arbeitgeberbeiträge steigen. Keinesfalls sollen sich Vermögende und Besserverdiener an der Stabilisierung des Rentensystems beteiligen. Keinesfalls soll die private Vorsorge wie die Riester-Rente oder Pseudo-Betriebsrenten wie die „Metallrente“ auf den Prüfstand. Lieber fährt man die gesetzliche Rente weiter gegen die Wand – unter der Flagge der Generationengerechtigkeit. Dabei ist klar, Verbesserungen in der Rente nutzen beiden: den Alten früher, den Jungen später. Die finanziellen Spielräume dafür sind vorhanden. Und noch etwas: 72 Prozent der Jungen würden moderate Beitragserhöhungen heute gerne zahlen, wenn sie morgen dafür eine ordentliche Rente bekämen (TNS Infratest-Umfrage unter 18 bis 34-jährigen vom März 2016).

Mehr finden Sie in „Garantiert beschissen!“ (Westend, 17,99 Euro) oder „Die Vorsorgelüge“ (Ullstein Taschenbuch, 8,99 Euro).

Gerne stehen wir für vertiefende Interviews und als Referenten zur Verfügung.

Holger Balodis/Dagmar Hühne
www.vorsorgeluege.de
info@vorsorgeluege.de
0221-461527 und 466590


Vorsorgelüge-Newsletter Nr. 13/2016 vom 28.11.2016
Rentenpläne bringen wenig

Hoffnung und Depression zugleich bleiben zurück nach Andrea Nahles’ Vorstellung ihres Rentenkonzepts. Hoffnung, weil die Ministerin klar machte, dass sie die Gefahr der Altersarmut wirklich ernst nimmt. Depression, weil keine der bereits beschlossenen Maßnahmen geeignet ist, die Armut zu bekämpfen. Als wunden Punkt haben die Rentenexperten schon lange die niedrigen Erwerbsminderungsrenten ausgemacht. 672 Euro gibt es für Neurentner im Schnitt derzeit, also deutlich weniger als Grundsicherung, die Sozialhilfe für Alte und Kranke. Hier soll sich was tun. Gut so, möchte man meinen, doch bitteschön: Wann? Und für wen?
In mehreren Schritten soll bis zum Jahr 2024 (!!!) die sogenannte Zurechnungszeit um drei Jahre steigen. In der Endstufe wird dann so getan, als hätten die Frührentner bis zum Alter 65 mit ihrem bisherigen Durchschnittslohn gearbeitet. Das ist ein Fortschritt, erhöht es doch für viele Betroffene die Rente vermutlich um knapp 100 Euro. Nur eben erst in acht Jahren und nur für Neurentner. Den heute 1,8 Millionen Erwerbsminderungsrentnern bringt die Neuregelung nichts. Sie behalten ihre Hungerrenten.
Auch die Ost-West-Angleichung bekämpft die Armut nicht. Profitieren werden Ostdeutsche, die bereits heute Rente beziehen. Sie bekommen im Jahre 2025, denn auch diese Reform erfolgt in mehreren Schritten, endlich denselben Rentenwert wie die Westdeutschen. Begünstigt werden damit Rentner, die noch über vergleichweise viele Versicherungsjahre verfügen und deren Einkommen in der Vergangenheit für die Rentenberechnung aufgewertet wurden. Verlierer sind die jungen ostdeutschen Beschäftigten. Sie verlieren genau diese Aufwertung nun stufenweise. Besonders schlimm sind aber die Reformen im Bereich der privaten Altersvorsorge: Die gescheiterte Riester-Rente soll mit noch höheren Zulagen gefördert werden. Und die private Vorsorge über den Betrieb, fälschlicherweise als Betriebsrente etikettiert, soll weiter ausgebaut werden. Dass dies den Sozialkassen (Rentenversicherung, Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung) erhebliche Beitragsverluste beschert als auch den späteren Rentnern die gesetzliche Renten kürzt, interessiert in der Politik offenbar niemanden. Doch mit aller Macht sollen sogenannte „Betriebsrenten“ in Form der Entgeltumwandlung und Riester-Renten weiter gefördert werden. Deshalb soll ein Extra-Freibetrag beim Bezug von Grundsicherung eingeführt werden. Riester-Renten und Betriebsrenten sollen dann weniger stark mit dem Bezug von Grundsicherungsleistungen aufgerechnet werden. Damit werden die schlechten Produkte der Lebensversicherungskonzerne, denn die machen das Gros des Betriebsrenten- und Riester-Geschäfts aus, gegenüber anderen Formen der Altersvorsorge privilegiert. Wer hat sich so was bloß ausgedacht?

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Vorsorgelüge-Newsletter Nr. 12/2016 vom 7.11.2016

Etikettenschwindel

Die Rentendiskussion ist zäh. Einzig auf Verbesserungen bei der Betriebsrente kann sich die GroKo bislang einigen. Möglichst jeder Arbeitnehmer soll künftig betrieblich abgesichert werden. Die sogenannte zweite Säule der Altersvorsorge soll damit verstärkt werden. Betriebsrente für alle – das klingt erst mal gut. Doch leider ist es in der vorliegenden Form nur ein billiger Etikettenschwindel. Denn was die Bundesregierung plant, das ist keine klassische Betriebsrente, bei der der Chef seinen Beschäftigten eine Rente zusagt und das voll aus dem Betrieb finanziert. Im Gegenteil. Es handelt sich um das Modell der sogenannten „Entgeltumwandlung“.
In den meisten Fällen zahlt dabei allein der Arbeitnehmer aus seinem Bruttolohn in eine Direktversicherung oder eine Pensionskasse. Er spart damit Steuern und Sozialabgaben, weshalb solche Modelle als extrem lukrativ angepriesen werden. Leider ein Taschenspielertrick, denn unterm Strich ist die Entgeltumwandlung für die meisten ein Verlustgeschäft. Dafür sorgt neben Steuern und den vollen Kranken- und Pflegebeiträgen im Alter eine deutlich niedrigere gesetzliche Rente. Wie ist das möglich? Wer als Beschäftigter Rentenbeiträge spart, erwirbt damit auch keine Rentenansprüche. Was zunächst nach Peanuts klingt, kann im Alter zu erheblichen Einkommensverlusten führen. Wer 40 Jahre lang Entgelt umwandelt, muss mit bis zu 100 Euro weniger Rente monatlich rechnen. Macht bei einer Rentenlaufzeit von 20 Jahren ein Gesamtverlust von 24.000 Euro. Weiß Andrea Nahles das?
Außerdem belastet die Förderung von sogenannten „Betriebsrenten“ massiv die Einnahmen der gesetzlichen Rentenversicherung. Wenn alle Beschäftigten die maximal möglichen Einzahlungen leisten würden, fehlten der Rentenkasse rund 18 Milliarden Euro. Jahr für Jahr.
Will Andrea Nahles das?
Mehr dazu finden Sie in „Garantiert beschissen!“ (Westend, 17,99 Euro) oder „Die Vorsorgelüge“ (Ullstein Taschenbuch, 8,99 Euro).


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Vorsorgelüge-Newsletter Nr. 11/2016 vom 10.10.2016

Rente, war da was?

Die öffentliche Rentendebatte bekommt bizarre Züge: 15 Jahre lang hat man uns eingeredet, die gesetzliche Rente tauge nichts und wir alle müssten viel mehr privat sparen. Nun ist für alle sichtbar: Die private Vorsorge taugt nichts – teuer und renditeschwach. Logische Folge müsste sein: Wiederaufbau der gesetzlichen Rente, um massive Altersarmut zu verhindern. Was passiert? Nichts. Der jüngste Koalitionsgipfel hat das Thema Rente gar nicht angepackt. Dafür melden sich die Propagandisten der Rentenzerstörung zurück und streuen eine kühne These: Altersarmut gäbe es eigentlich gar nicht und als massenhaftes Phänomen schon überhaupt nicht. Selbst bei einem Rentenniveau von 41,6 Prozent im Jahr 2045 werde es den Rentner prächtig gehen. Eine um ein Drittel höhere Kaufkraft würden sie dann haben, verkündete der Konstanzer Wirtschaftsprofessor Friedrich Breyer. Quasi Schlaraffenland statt Armut! Auch der wissenschaftliche Beirat von Wirtschaftsminister Gabriel stößt ins selbe Horn: Altersarmut sei „kein drängendes Problem“. Jahr für Jahr stiege angeblich die reale Kaufkraft der Renten um 1 Prozent. Alles bestens also. So sehen es auch die Arbeitgeber. In einem Grundsatzpapier des BDA werden Warnungen vor einem dramatischen Anstieg der Altersarmut als bloße „Behauptungen“ abgetan. Doch was ist mit den über eine Million Rentnern, die bereits heute auf Grundsicherung angewiesen sind? Und den rund 13 Millionen Arbeitnehmern, die heute so wenig verdienen, dass ihnen das gleiche Schicksal droht? Schwamm drüber! Hier wird offenbar nach der Devise argumentiert, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Und gehofft, dass es niemand merkt. Wahrlich bizarr.

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Vorsorgelüge-Newsletter Nr. 10/2016 vom 5.10.2016

Altersarmut – einfach wegzaubern
Rente ist gewöhnlich kompliziert, aber manchmal dann doch auch ganz einfach. Das zeigt das vergangene Woche veröffentlichte Gutachten des wissenschaftlichen Beirates im Bundeswirtschaftsministerium. Zunächst machen die dort versammelten Professoren uns kräftig Angst: Die Renten seien „nicht nachhaltig finanziert“. Es drohten gewaltige Beitragsexplosionen bei gleichzeitig dramatisch sinkendem Rentenniveau, also quasi der Super-GAU. Doch liest man weiter, ist alles scheinbar halb so schlimm: einfach länger arbeiten, empfehlen Prof. Sinn, Supan & Co. Merke: So lange man arbeitet, kann man von Mini-Renten gar nicht betroffen sein. Natürlich sollten auch alle anderen Kenngrößen angepasst werden. Zum Beispiel die Definition des Standardrentners. Derzeit ist das eine Person, die exakt 45 Jahre lang immer durchschnittlich verdient. Würde man dort künftig ein paar mehr Jährchen unterstellen, so schlagen es die Professoren vor, wäre das unschöne Problem mit dem sinkenden Rentenniveau praktisch gelöst.
Und tatsächlich: Würde man schon heute statt mit 45 mit 50 Jahren rechnen, stiege das Rentenniveau – simsalabim - von 48 auf knapp 53 Prozent. So zaubert man die Rentenprobleme unter den Teppich. Dass da noch keiner früher drauf gekommen ist!


Unter Rentenniveau versteht man genaugenommen das sogenannte „Nettorentenniveau vor Steuern“: man nimmt die Standardrente, zieht die Abgaben für Kranken und Pflegeversicherung ab und setzt es ins Verhältnis zum durchschnittlichen Arbeitnehmereinkommen, welches ebenfalls um die zu zahlenden Sozialabgaben und den durchschnittlichen Aufwand für die zusätzliche Altersvorsorge vermindert wurde.

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Vorsorgelüge-Newsletter Nr. 9/2016 vom 19.9.2016

Nahles Betriebsrentenpläne – ein Irrweg

Ein Steckenpferd von Andrea Nahles scheinen die Betriebsrenten zu sein: Noch in diesem Jahr will die Ministerin ein Konzept präsentieren, wie auch Klein- und Mittelverdiener in großem Stil für diese zusätzliche Altersvorsorge gewonnen werden können. Womöglich gibt es direkte Zulagen wie bei Riester. Womöglich eine Art Zwang zum Abschluss von Betriebsrenten. Nichts Genaues weiß man noch nicht. Was hingegen fest steht: Betriebsrenten sind keineswegs so lukrativ wie uns immer erzählt wird. Sie werden von denselben Versicherungskonzernen organisiert, die uns bei Riester-Renten und anderen Lebensversicherungen auf Rendite-Schmalkost setzen. Verschärfend kommt hinzu: In der Auszahlung haben gerade Betriebsrenten gravierende Nachteile. Volle Besteuerung ab dem ersten Euro. Und gesetzlich Versicherte zahlen die vollen Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge inklusive Arbeitgeberanteil. Außerdem sinkt für alle, die ihre Betriebsrente per Entgeltumwandlung finanzieren, die spätere gesetzliche Rente erheblich. Im Klartext: Wenn Andrea Nahles die Betriebsrenten fördert, ruiniert sie die gesetzliche Rente als Hauptsäule der Altersversorgung weiter.
So schießt sich die Ministerin selber ins Knie. Frohlocken kann hingegen die Versicherungswirtschaft: Da es mit den normalen Renten und Lebenspolicen nicht mehr so toll läuft, sollen es nun die Betriebsrenten richten. Bereits heute kassiert die Branche in diesem Bereich jährlich annähernd 20 Milliarden Euro. Darf’s noch etwas mehr sein?
Und was sagen all die, die schon in der Vergangenheit freiwillig zum Beispiel in eine betrieblich angebotene Direktversicherung eingezahlt haben? Die fühlen sich glatt betrogen, weil sie in vielen Fällen nur rund die Hälfte von dem rausbekommen, was sie zuvor eingezahlt hatten. Sie haben sich deshalb bereits massenhaft im Verein Direktversicherungsgeschädigte e.V. organisiert. Es sind Bürger, die früher meist recht ordentlich verdient haben und den Politikern vertraut haben. Bürger, die viele Jahre lang gutgläubig eingezahlt haben und dachten, sie machten alles richtig. Viele von ihnen sind zu Wutbürgern geworden. Und nun will Andrea Nahles auch den Rest der Bevölkerung in ein solches Abzocksystem zwingen. Weiß sie eigentlich, was sie da vorhat?

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Vorsorgelüge-Newsletter Nr. 8/2016 vom 9.9.2016

Klar zur Rentenwende

Verzweifelt suchen die etablierten Parteien nach Rezepten, wie sie Wähler zurückgewinnen können. Wie wär’s mit Ehrlichkeit und einer Politik, die die Mehrheit der Bevölkerung deutlich besser stellt als heute? Wohin es gehen kann, zeigte eine Tagung vergangener Woche in Kiel. Unter dem Motto „Generationenvertrag erneuern, Altersarmut verhindern!“ plädierten Experten von IG Metall, SPD und Linke für eine Totalreform der Rente. Um einem Vorurteil die Spitze zu nehmen: Das ist keine Klientelpolitik zu Gunsten von Rentnern – es ist eine bitter notwendige Daseinsfürsorge für die gesamte Bevölkerung. Die heute Aktiven sind schließlich die Rentner von morgen. Und schaut man auf den Abstand, der bereits heute zwischen den deutschen Renten und der Versorgung in Nachbarländern wie Dänemark, Österreich oder der Schweiz klafft, so entsteht zwangsläufig ein Potenzial für Angst und Protest. Doch das haben die Parteien mehrheitlich noch nicht begriffen.
Die in Kiel präsentierten Rezepte waren unstrittig: Schnelle Erhöhung des Rentenniveaus, Umbau zu einer Erwerbstätigenversicherung, besondere Förderung der unteren Einkommensbezieher und ein Ende der staatlich verordneten privaten Altersvorsorge. „Die private kapitalgedeckte Altersvorsorge ist gescheitert, ein Irrweg!“ So verkündeten es nahezu unisono Hans-Jürgen Urban (IG Metall), Matthias W. Birkwald (Die Linke) und Klaus Barthel als Chef der SPD-Arbeitnehmerausschüsse. Barthel räumte ein, dass er für diese Einschätzung in der SPD noch Überzeugungsarbeit leisten müsse. Doch letztlich muss der SPD klar sein, dass sie den Sturz in die Bedeutungslosigkeit nur verhindern kann, wenn sie den Kampf für einen funktionierenden Sozialstaat zu ihrem zentralen Anliegen macht.
„Wer Rentner quält, wird nicht gewählt“. Das ist der Leitspruch des Kieler Seniorenaufstandes. Er zeigt deutlich die Gefahr für die etablierten Parteien, aber auch den Ausweg: Wer klar macht, dass ihm faire Renten für die über 20 Millionen Rentner und die über 40 Millionen Erwerbstätigen nicht schnuppe sind, hat noch eine Chance.

http://www.seniorenaufstand.de/erfolgreiche-rentenpolitische-tagung-in-kiel-am-31-08-2016/

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Vorsorgelüge-Newsletter Nr. 07/2016 vom 30.8.2016

Erst nach Kiel, dann vor die Glotze!

Für alle Streiter um gerechte Renten gibt es morgen (31.8.) gleich zwei wichtige Termine: Ab 14 Uhr startet im Kieler Legienhof unter dem Motto: „Generationenvertrag erneuern“ eine spannende rentenpolitische Tagung, initiiert vom Seniorenaufstand. Die streitbaren Senioren haben als Redner gewonnen: IG-Metall Rentenfachmann Hans-Jürgen Urban, Matthias W. Birkwald als Experten der Linken und Klaus Barthel als Chef des SPD-Arbeitnehmerausschusses. Auch wir werden Vor Ort sein und sind gespannt: Gibt es eine Chance für ein Rentenbündnis von Rot-Rot und Gewerkschaften? Bitter nötig wär’s. Und die Veranstaltung hätte viele Teilnehmer verdient. Für alle, die morgen spontan noch nach Kiel wollen, hier die Einladung:
http://www.seniorenaufstand.de/wp-content/uploads/2016/08/rentenpolitische_tagung_flyer_160831.pdf
http://www.seniorenaufstand.de/erfolgreiche-rentenpolitische-tagung-in-kiel-am-31-08-2016/

Für morgen Abend gibt es dann noch einen TV-Tipp: Das ZDF bringt in seiner Reihe Zoom eine Reportage über das Desaster mit Lebensversicherungen:
„Die Lebensversicherungsfalle: Reiche Konzerne – enttäuschte Kunden!“
Quasi ein Plädoyer für einen Neustart der gesetzlichen Rente.
http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/programdata/befc0476-9f54-36cb-bcb9-43012ec8ac62/2ec67d66-bb71-41c7-bd99-0e1a2ec02359
Leider bringen die Mainzer diesen wichtigen Film erst um 23 Uhr.
Wir wissen schon lange: Die private Altersvorsorge kann die gerissenen Lücken in der gesetzlichen Rente nicht stopfen.


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Vorsorgelüge-Newsletter 06/2016 vom 12.5.2016

SPD – Rente oje

Die SPD erreicht derzeit historische Tiefstände bei den Umfragen. Wundert Sie das? Die Partei, die mal für soziale Gerechtigkeit stand, hat mit den Riester-Reformen die Renten ruiniert. Sie hat mit den Hartz-Gesetzen den Arbeitsmarkt so verändert, dass der Niedriglohnsektor hierzulande so groß ist wie nirgendwo sonst in Westeuropa. Viele ehemalige Arbeitnehmer wurden aus der Sozialversicherung gedrängt und erwerben gar keine Rentenansprüche mehr. Und was tut die SPD? Kurzzeitig plante Sigmar Gabriel die Rente zum Wahlkampfthema zu machen. Nun rudert er vorsichtig zurück. Von einer radikalen Kehrtwende redet in der SPD niemand.
Klartext kommt von anderen. Horst Seehofer (CSU) und Karl-Josef Laumann (CDU) erklären die Riester-Rente für gescheitert, die Linken sowieso. Und auch zahlreiche Wissenschaftler wie der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Marcel Fratzscher.
Dass es nicht so toll läuft mit der Riester-Rente hat auch Andrea Nahles erkannt. Sie erklärte, „die hochfliegenden Erwartungen, die es damals gab, haben sich nicht eingelöst“. Sie spricht von erheblichen Absicherungslücken. Kommt all das überraschend? Fragen Sie mal den langjährigen Vorsitzenden des Sozialbeirates der Bundesregierung Prof. Winfried Schmähl. Der warnte vor Einführung der Riester-Reformen exakt vor diesen Lücken. Er hielt die Kürzungen der gesetzlichen Rente für überflüssig und gefährlich. Und die Riester-Rente hielt er für ein Geschenk an die Versicherungswirtschaft. Was passierte daraufhin?
Walter Riester entließ den Fachmann kurzerhand. Kassandra weg, Problem gelöst – dachte man wohl damals. Auch seine Nachfolgerin Andrea Nahles ignoriert die Realitäten. Nun erklärt sie, man müsse die Gesamteinkünfte aus allen drei Säulen, also Rente, Betriebsrente und private Vorsorge, stabilisieren. Für die – in den meisten Fällen von Versicherungskonzernen organisierte – Betriebsrente werden schon staatliche Zulagen in Aussicht gestellt. Das klingt verdammt nach Walter Riester. Woher der bedingungslose Glaube der Sozialdemokraten an Allianz und Co. kommt, bleibt rätselhaft. Für die untere Hälfte der Bevölkerung, die definitiv von Altersarmut bedroht ist, wäre es weit sinnvoller und vor allem preiswerter, die gesetzliche Rente zu stärken. Riester- und Betriebsrenten sind teuer und nutzen vor allem der privaten Versicherungswirtschaft. Doch von diesem Zug will die SPD noch immer nicht abspringen. Auch wenn er in ihr eigenes Verderben führt.


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Vorsorgelüge-Newsletter 5/2016 vom 4.5.2016

So werden Lebensversicherte verarscht

Der Rechnungszins für klassische Lebensversicherungen soll 2017 erneut sinken: von derzeit 1,25 Prozent auf 0,9 Prozent. Logo, sagen viele, mehr sei halt derzeit nicht drin angesichts der Nullzinspolitik der EZB. Da könnten die Lebensversicherer eben nicht mehr zahlen.
Das ist Quatsch. Die Lebensversicherungen erzielen mit den Kundengeldern in Wahrheit keinen Zins nahe Null, sondern eine Nettokapitalanlagerendite von in der Regel deutlich über 4 Prozent. Darauf sind ihre Manager auch mächtig stolz. Blöd nur, dass die Kunden davon noch weniger abkriegen sollen als in der Vergangenheit. Die Überschussbeteiligungen sind seit Jahren im freien Fall. Und nun soll auch der Rechnungszins – oft auch Garantiezins genannt – für Neukunden erneut fallen. Das beschließt zwar die Bundesregierung und die Versicherer sind daran formal schuldlos. Und doch spielt es ihnen in die Karten. Denn an den klassischen Lebens- und Rentenpolicen mit Garantiezins haben die meisten Versicherer kein Interesse mehr. Sie wollen stattdessen ihre neuen Produkte ohne jeden festen Zins verkaufen. Die Relax-Rente, die IndexSelect-Rente, die TwoTrust Vario-Rente und wie sie alle heißen mögen. Allen gemeinsam: Der Kunde bekommt als Sicherheit lediglich seine eingezahlten Beiträge zurück. In Aussicht gestellt wird ihm natürlich deutlich mehr, doch das steht in den Sternen. Und wenn am Ende der Laufzeit tatsächlich nicht mehr als die zuvor geflossenen Beiträge da sind, hat der Kunde inflationsbereinigt eine Menge Geld verloren. Und der Versicherer ist fein raus. Er hat mit den angelegten Kundengeldern viel Geld eingenommen und sagt leise „servus“.


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Vorsorgelüge-Newsletter 4/2016 vom 30.3.2016

Junge Generation will neue Rente

Diese Umfrage macht Mut: vor allem junge Leute sind bereit, höhere Rentenbeiträge zu zahlen, wenn im Gegenzug dafür höhere Renten gezahlt werden. So hat es Infratest im Auftrag der IG Metall ermittelt. 72 Prozent der 18 bis 34-jährigen wollen tiefer in die Tasche greifen, wenn das hilft, Altersarmut zu verhindern. Die Jungen haben begriffen. Ein faires Auskommen im Alter hat seinen Preis. Und sie sind bereit ihn zu zahlen, wenn es sich um ein System handelt, dass auch ihnen später bessere Renten verschafft. Das überrascht. Schließlich wird uns seit rund 20 Jahren von führenden Politikern und Lobbyisten das Gegenteil eingehämmert: höhere Beiträge seien nicht vermittelbar. Mehr als eine Basisrente sei nicht drin. Natürlich ist das eine Lüge, doch dass das Volk dieser Lüge so wenig Glauben schenkt, war nicht zu erwarten.
Die Umfrage brachte noch mehr ans Licht: Die Jungen wollen eine neue, eine bessere Rente. Ein Weiterwurschteln und stetiges Kaputtsparen bis die Hälfte der Rentner in der Armut landet, das wollen sie nicht. Und sie wollen noch etwas: Mehr Solidarität. Fast 80 Prozent wollen eine Erwerbstätigenversicherung, also rein mit Beamten, Freiberuflern und Selbstständigen in die gesetzliche Rente. Das wollen übrigens nicht nur die Jungen, das will die klare Mehrheit aller Befragten. Es würde die Renten gerechter und sicherer machen. Und zusammen mit moderaten Beitragssatzsteigerungen höhere Renten ermöglichen. Bleibt die Frage: Weshalb wird der Wille der Mehrheit nicht angepackt?


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Vorsorgelüge-Newsletter 3/2016 vom 18.3.2016

Rasen für die Rente

Ausnahmsweise wird Verkehrsminister Dobrindt mal gefeiert: 264 Milliarden Euro sollen bis 2030 in die Verkehrswege fließen. Zweifellos überfällig. Wenig hört man, wie das angesichts des Fetischs „schwarze Null“ finanziert werden soll. Bekannt ist, dass die deutschen Lebensversicherer seit Jahren darum werben, Straßen, Schienen und Brücken zu finanzieren. Gegen garantierte Gewinnbeteiligung. Die Branche leidet an akutem Anlagenotstand. Sie hat über 800 Milliarden Euro an Kundengeldern auf der hohen Kante. Und weil sie es höchst ungern an ihre Kunden zurückzahlt, muss das Geld irgendwo hin. Am besten zu einem festen Zinssatz. Die Rede ist von vier bis fünf Prozent. Es könnte also sein, dass wir demnächst über Autobahnen fahren, die mit unseren Spargroschen aus der Lebensversicherung gebaut wurden. Rasen für die Rente! Doch die Sache hat einen Haken. Siehe oben: Allianz und Co. wollen eine sichere Rendite. Die zahlen wir entweder mit Maut oder über Steuern. So finanzieren wir alle künftig die Erträge der Versicherer. Ob diese Erträge am Ende bei den Kunden ankommen, ist allerdings höchst ungewiss.
Die Infrastrukturfinanzierung ginge natürlich auch ganz anders: Der Staat leiht sich aktuell Geld zum Nulltarif und nutzt den Niedrigzins für ein kräftiges Konjunkturprogramm. Oder er bietet seinen Bürgern Infrastrukturzertifikate mit einem ordentlichen Zins an und baut davon Straßen und Brücken. Das wäre eine attraktive Geldanlage, die direkt bei den Bürgern ankäme! Aber das ist vermutlich zu altmodisch.

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Vorsorgelüge-Newsletter 2/2016 vom 27.2.2016

Finanztest gibt uns Rückendeckung!


Das Gemecker war groß, als Ende 2015 „Garantiert beschissen!- Der ganz legale Betrug mit den Lebensversicherungen“ erschien: „Überzogene Wortwahl“, „aufgebauschte Einzelfälle“ und „Sensationsmache“ warf man uns vor. Nun kommt uns Finanztest mit seinem Februarheft zur Hilfe und stellt fest: Bis zu 50 Prozent weniger Geld als versprochen gibt es aus ablaufenden Verträgen. „Bitteres Ende“ titeln die bis dato eher staatstragenden Finanztester ihren Bericht. Was aber wirklich neu ist: Finanztest benennt inzwischen die Schuldigen des staatlich gedeckten legalen Betruges. So schreibt Chefredakteur Heinz Landwehr: „Die Politik ist für Versicherte keine Hilfe. Die Reformen der letzten Jahre haben dazu geführt, dass Versicherer ihre Polster auffüllen können. Kunden hingegen bekommen immer weniger von dem Geld, das mit ihren Beiträgen erwirtschaftet wird.“ Recht hat er, auch wenn er noch immer etwas zurückhaltend formuliert. Was derzeit passiert, ist nämlich eine klare Enteignung der Kunden. Der Bundestag macht Gesetze, die es den Versicherern völlig legal erlauben, gewaltige Reservetöpfe anzulegen, um den Kunden Geld vorenthalten zu können. Die Konzerne erzielen mit dem Geld der Kunden satte Nettokapitalanlagerenditen und streichen den Kunden gleichzeitig die Überschussbeteiligung. Und es trifft nicht nur jene Versicherten, die vorzeitig kündigen, sondern auch all jene, die jahrzehntelang treu eingezahlt haben. Wir nennen das garantierten Beschiss und bleiben dabei.

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Vorsorgelüge-Newsletter 1/2016 vom 7.1.2016

Die Wahrheit zu den Überschussbeteiligungen


In diesen Tagen verkünden deutsche Lebensversicherungen die sogenannten „Überschussbeteiligungen“ für das Jahr 2016. Im Schnitt liegen sie bei 2,88 Prozent. Das klingt angesichts des Zinsniveaus ganz ordentlich. Doch gilt es mit einer Reihe von Irrtümern aufzuräumen. Irrtum Nr. 1: Diese Überschüsse gibt es zusätzlich zum Garantiezins.
Schön wär’s. Zwar wurden die Verträge mit dem Versprechen verkauft, dass es zusätzlich zum sicheren Garantiezins noch als Sahnehäubchen die Überschussbeteiligung geben solle. Doch in Wahrheit gibt es für die meisten Altkunden, denen Garantiezinsen von 3,00 Prozent oder mehr zugesichert wurden, keine Überschüsse mehr. Basta.
In den jetzt verkündeten Verzinsungen sind die Garantiezinsen nämlich schon mit eingerechnet. Doch das sagt praktisch keine Versicherung.
Irrtum Nr. 2: In dieser Höhe verzinsen sich meine Beiträge! Leider nein.
Oft nennen die Versicherer die jetzt gemeldeten Werte „laufende Verzinsung“ oder „Gesamtverzinsung“ und suggerieren damit: „so verzinsen wir die Einzahlungen“. In Wahrheit wird alles, was für die erheblichen Kosten des Vertrages oder für Risikoanteile draufgeht natürlich nicht verzinst. Schlimmer noch: was wirklich verzinst wird und in welcher Höhe, kann der Kunde nicht nachprüfen. Das erinnert stark an die Automobilindustrie und die geschönten Verbrauchs- und Abgaswerte.
Irrtum Nr. 3: Mehr können die Versicherer in der Zinsflaute nicht zahlen.
Das klingt logisch, ist aber falsch. Die Lebensversicherungen erzielen für die angelegten Kundengelder trotz Niedrigzins eine Nettokapitalanlagerendite von deutlich über 4 Prozent. Soll heißen: die rund 800 Milliarden Euro verzinsten sich nach Abzug der Kosten mit 4 bis 5 Prozent.
Und was bekommen davon die eigentlichen Eigentümern, die Kunden?

Mehr dazu finden Sie in „Garantiert beschissen!“ (Westend, 17,99 Euro) oder „Die Vorsorgelüge“ (Ullstein Taschenbuch, 8,99 Euro). Beide Bücher sind auch direkt über uns handsigniert für 18 bzw. 10 Euro portofrei zu beziehen.


Gerne stehen wir für vertiefende Interviews und als Referenten zur Verfügung.

Holger Balodis
Dagmar Hühne
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