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Auftritte / Interviews / Kommentare

Einen Überblick über unsere Auftritte und Interviews der Jahre 2012, 2013, 2014, 2015, 2016 ,2017 und 2018 finden Sie hier!

Bild: Theo Körner

Weit über 100 Zuhörer konnten wir am 22.März beim „Querdenkerabend“ des Sozialinstituts „Kommende“ in Dortmund begrüßen. In der von Dr. Richard Geisen (re) moderierten Veranstaltung des katholischen Bildungsträgers ging es vor allem um die Frage: Wie ist eine gute Rente für alle machbar? Nachdem uns zunächst Herr Dr. Geisen nach Hintergründen zum neuen Buch befragte, kam nach einer Pause bei Bier und Brezeln das Publikum zum Zug. Eine sehr lebhafte und sachkundige Diskussion folgte. Ein Abend der Mut macht.

Foto: Heidrun Sommerfeld

Oldenburg: Gute Renten für alle sind möglich!
Bis auf den letzten Platz besetzt war der Veranstaltungsraum im Oldenburger 'Havana' am 6. März 2018. Die lokale SPD hatte uns zu Vortrag und Diskussion zum Thema "Eine gesetzliche Rente mit gesichertem Lebensstandard ist möglich" geladen, unterstützt von attac, der GEW und der lokalen Arbeiterwohlfahrt (AWO). Am Ende waren sich fast alle der rund 60 Teilnehmer einig: Es geht, wenn der politische Wille da ist. Initiatoren der Veranstaltung waren die Oldenburger Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) Malte Diehl (im Foto 2. v. li.) und Ulfert Kaufmann (li.). Die Moderation übernahm die SPD-Landtagsabgeordnete Hanna Naber (2. v. re). Die von uns vorgetragenen Forderungen für eine gute Rente waren in weiten Teilen deckungsgleich mit einem Beschluss der SPD-Oldenburg vom 5.12.2016. Darin wird u.a. die Einführung einer Erwerbstätigenversicherung, ein Wegfall der Beitragsbemessungsgrenze und eine Abwicklung der Riester-Rente gefordert. (siehe newsletter vom 9.3.2018)

Deutschlandfunk Kultur
Zeitfragen | Beitrag vom 06.02.2018
Strategien gegen steigende Altersarmut
Alt sein, arm sein?

Von Catalina Schröder

http://www.deutschlandfunkkultur.de/strategien-gegen-steigende-altersarmut-alt-sein-arm-sein.976.de.html?dram:article_id=410082

picture alliance

TAZ vom 3.11.2017
Gastkommentar von Holger Balodis:
Und es funktioniert doch!
Österreich macht vor, wie die Rente armutssicher gemacht werden kann.
Aber hierzulande will man davon erstaunlich wenig wissen.

http://www.taz.de/Archiv-Suche/!5457567&s=&SuchRahmen=Print/

vorwärts auf der Frankfurter Buchmesse am 12.10.2017
Politik trifft Buch: Holger Balodis diskutiert mit Anke Rehlinger über "Die große Rentenlüge"

Moderation: Katharina Gerlach

Westdeutsche Zeitung vom 21. September 2017: "Welche Konsequenzen hätte eine eigene Rentenkasse für Beamte?"
http://www.wz.de/home/politik/inland/welche-konsequenzen-haette-eine-eigene-rentenkasse-nur-fuer-die-beamten-1.2520795

WDR 5 Funkhausgespräche vom 7. September 2017: "Demographischer Wandel- Gefahr für unseren Wohlstand?"
Es diskutieren: Prof. Dr. Eckart Bomsdorf, Diana Kinnert (CDU) und Dagmar Hühne
http://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/funkhausgespraeche/funkhausgespraeche1188.html


25.08.2017 Kassel
Kundgebung und Demonstration des DGB Hessen- Thüringen für eine bessere Rente!

Auf der Bühne rockte es gewaltig

Am 16.08.2017 waren wir auf Einladung der SPD- Bundestagskanditatin Nezahat Baradari zu Gast in Lüdenscheid. Thema: Wie sicher ist die Rente?
Weiterer Referent war Walter Cremer, der stellvertretende Landesvorsitzende der AG 60plus, ebenfalls SPD.
Wir wünschen Frau Baradari viel Erfolg bei der Wahl!

Holger Balodis und Dagmar Hühne zu Gast in der Sendung: "Fragen an den Autor" des Saarländischen Rundfunks am 13.08.2017
Moderation: Kai Schmieding
http://sr-mediathek.de/index.php?seite=7&id=15794&pnr=0

Holger Balodis im Interview bei "Neugier genügt", WDR 5 am 09.08.2017:
https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-neugier-genuegt-redezeit/audio-ist-eine-gute-alterssicherung-fuer-alle-moeglich---holger-balodis-100.html

Interview mit Holger Balodis in der Aachener Zeitung vom 8. August 2007: "Unser Rentensystem ist stabil schlecht aufgestellt"
http://www.aachener-zeitung.de/news/politik/rentenexperte-balodis-unser-rentensystem-ist-stabil-schlecht-aufgestellt-1.1688705

Politikum (WDR 5) vom 1. Juni 2017: "Etikettenschwindel- Die neuen Betriebsrenten"
http://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-politikum/audio-wdr--politikum-ganze-sendung--476.html

Die Rentenpläne der Bundesregierung sorgen für mächtig Aufregung. Was wir von den beschlossenen Maßnahmen halten, erklären wir im Blog des Bundes der Versicherten: Viel Tam-Tam um wenig vom 28.11.2016
https://www.bdv-blog.de/gastbeitraege/nahles-plaene-viel-tamtam-um-wenig.html


Wer sich wundert, weshalb wir auf eine riesige Altersarmut zusteuern, ohne dass das zu großen Protesten oder gar zu Widerständen führt, der unterschätzt die Lobbyisten. Genau wie vor knapp 20 Jahren haben INSM & Co samt ihrer professoralen Mitstreiter die Rente zum Spielfeld einer gewaltigen Gehirnwäsche erklärt. Wie sie das machen, was wirklich dahinter steckt und was tatsächlich passieren muss, erklärt Holger Balodis in einem Interview mit den Nachdenkseiten: "Die Rentengehirnwäsche" vom 11.11.2016
http://www.nachdenkseiten.de/?p=35780

Interview mit Holger Balodis zu den neuen Plänen der Bundesregierung zur Betriebsrente
"Eine Sache, die dem Arbeitnehmer nicht nutzt", 3.11.2016, SR2
https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&id=45198
http://www.heise.de/tp/artikel/47/47691/1.html

„Der größte legale Betrug der Geschichte“ Jens Wernicke im Gespräch mit Holger Balodis
http://www.nachdenkseiten.de/?p=30991




Klaus Barthel (SPD), Holger Balodis („Vorsorgelüge"), Matthias W. Birkwald (Die Linke) – Foto: Pewe, Kieler Arbeiterfotografen

Die rentenpolitische Fachtagung des Seniorenaufstands Kiel (siehe Bild oben) am 31.8.2016 brachte zwei klare Ergebnisse: 1. Die zusätzliche kapitalgedeckte Vorsorge ist gescheitert. 2. Wir müssen die gesetzliche Rente schnellstens so reformieren, dass sie Altersarmut verhindert. Alle Beteiligten waren sich einig: Es sind gewaltige Anstrengungen und vermutlich Großdemonstrationen erforderlich, um im Wahljahr 2017 so viel Druck aufzubauen, dass die erforderlichen Reformen eine Chance haben. Unser Eindruck: Die Linke, IG Metall und Teile der SPD sind zu einem Bündnis bereit.

copyright K.H.Schrörs

30. November 2015
Deutschlandfunk: Andruck - Das Magazin für Politische Literatur: Die Abzocke mit der Lebensversicherung
Seit Beginn der Finanzkrise verliert die Lebensversicherung als private Altersvorsorge an Attraktivität. Die beiden Autoren Holger Balodis und Dagmar Hühne listen noch eine ganze Reihe weiterer Gründe auf, warum sich private Altersvorsorge für den Kunden nicht lohnt: In ihrem Buch "Garantiert beschissen" rechnen sie mit den Versicherern ab.
http://www.deutschlandfunk.de/altersvorsorge-die-abzocke-mit-der-lebensversicherung.1310.de.html?dram:article_id=338387


5. November 2015
Am 5. November hielten wir vor rund 100 Zuhörern in Kaiserslautern unseren neuen Vortrag "Wer macht eigentlich die Altersarmut?".
Veranstalter: die Allianz gegen Altersarmut. Anschließend durften wir fleissig Bücher signieren.

29. Oktober 2015
WDR5 Funkhausgespräche zum Thema: Kann man sich das Sparen sparen?

Holger Balodis (rechts) duellierte sich an diesem Abend mit Christoph Hardt vom Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV). Hardt hat als Kommunikationschef des GDV den sogenannten News-Room aufgebaut. Moderation: Holger Beckmann (links) vom WDR. Balodis setzte die These: Eine Altersvorsorge mit Versicherungen von der Betriebsrente bis Riester ist vollkommen ungeeignet, weil die Produkte sich als untauglich erwiesen haben. Hardt widersprach dem, musste jedoch einräumen, dass selbst der Chef der Allianz-Versicherung vor Lebensversicherungen warnt: "Der Kauf eines klassischen Lebensversicherungsproduktes hat keinen Sinn mehr." So Markus Faulhaber. GDV-Mann Hardt wollte die Aussage des Markführers nicht verallgemeinern, musste aber zugeben, dass die in Vergangenheit verkauften Produkte "Fragezeichen aufwerfen". Zudem seien private Rentenprodukte für ärmere Sparer nicht geeignet.

Holger Balodis (rechts) bei den Funkhausgesprächen

Holger Balodis auf der Frankfurter Buchmesse 2015

Das Video zum Buch! Warum man "Garantiert beschissen" lesen muß!
https://www.youtube.com/watch?v=hrulSFjIiOM
Am 21.10.2015 interviewte das Internetradio detektor.fm Holger Balodis zum Thema:
"Welchen Einfluss haben die Flüchlinge auf das Rentensystem?"
Hier der link zum Beitrag: http://detektor.fm/wirtschaft/entlasten-fluechtlinge-die-rentenversicherung

Am 18. September erschien ein Gastkommentar von Holger Balodis in der Frankfurter Rundschau.
Thema: Die Mär der Lebensversicherer
Firmen verdienen trotz niedriger Zinsen gut. Sie behaupten das Gegenteil, um Kunden nicht zu viel auszahlen zu müssen.
hier der link zum Artikel:
http://www.fr-online.de/aktuelle-kommentare/analyse-die-maer-der-lebensversicherer,30085308,31848166.html

Zu Gast in der WDR 5 Redezeit

Gleich am Erscheinungstag durften wir "Garantiert beschissen" vorstellen. Am 14.9.2015 in der WDR 5 Redezeit von 11:05 bis 11:30 Uhr.

Foto: Pewe Kieler Arbeiterfotografen

Am 25.03.2015 waren wir beim "Seniorenaufstand" in Kiel eingeladen. Es war eine sehr erfolgreiche Veranstaltung mit rund 170 Teilnehmern!
http://www.seniorenaufstand.de/170-teilnehmer-bekamen-aufklaerung-ueber-die-geklaute-altersvorsorge/

Altersarmut, hausgemacht
HEILBRONN Holger Balodis kritisiert Kahlschlag bei gesetzlicher Rente
Von unserem Redakteur
Sascha Sprenger
Die Gefahr, dass die Aussage am Ende seines Vortrages zum Thema „Arm im Alter“ unklar bleibt, besteht bei Holger Balodis nicht. „Stoppt die Riester-Rente!“ steht auf einer seiner letzten Folien. Das ist unmissverständlich, beschreibt aber nur eine notwendige Folge einer Entwicklung, die für den Fachjournalisten und Vorsorgeexperten mit dem Wahlsieg von Gerhard Schröder 1998 seinen Anfang nahm. „Denn Schröder nahm sich Walter Riester in sein Kabinett, und es begann ein bis dahin nie dagewesener Kahlschlag bei der gesetzlichen Rentenversicherung“, führt Balodis im DGB-Haus aus und prognostiziert, dass der Durchschnittsrentner bis 2030 etwa ein Drittel weniger Rente erhalten wird.
Kapitaldeckung
Schröder und Riester hatten laut Balodis angesichts stetig steigender Börsenkurse die Idee, von der rein umlagefinanzierten Rente hin zu einer teilweise kapitalgedeckten Rente zu kommen. Doch warum wich man von einem bis dato funktionierenden System überhaupt ab? „Deutschland hatte damals mit den Nachwirkungen der Wiedervereinigung zu kämpfen, unter anderem einer massiven Arbeitslosigkeit. Das bedeutete große Belastungen für die Sozialkassen, vor allem für die Rentenkasse“, erklärt Balodis. Um dies aufzufangen, standen sogar Beitragssätze von über 20 Prozent im Raum, was damals jedoch offenbar als nicht vermittelbar galt. „Also stand die Beitragssatzstabilität ganz oben auf der Prioritätenliste.“ Auf der anderen Seite versuchte man, die Finanzwirtschaft zu stärken, um die Wirtschaft im Ganzen anzukurbeln. Schon damals war für Balodis klar: „Es ging nicht um die Rentner.“ Und auch nicht um den demografischen Wandel. Diese wie ein Mantra verbreitete Begründung für eine private Altersvorsorge ist für Balodis schlicht ein Märchen: „Wenn das stimmen würde, hätte die Rentenversicherung bereits mehrfach kollabieren müssen, denn einen demografischen Wandel gibt es bereits die vergangenen hundert Jahre.“ Heute sei vielmehr das Problem, dass durch eine Vielzahl von Minijobs, Kleinunternehmertum oder auch Teilzeitarbeit die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden in Deutschland zwar stabil blieb, aber die Zahl der Einzahler in die Rentenversicherung signifikant gesunken sei. „Das heißt: Offiziell gibt es immer mehr Jobs, aber ein beachtlicher Teil davon bringt keine Rentenansprüche und keine Einzahlungen, die die höheren Kosten auffangen könnten.“ Die drohende Altersarmut sei also hausgemacht.
Verluste
Klar sei gleichzeitig aber auch: Gerade die Riester-Rente fange die Verluste durch das stetig sinkende Renten-Niveau nicht auf. Ganz im Gegenteil: „Wir haben errechnet, dass etwa 80 Prozent der Kunden durch einen Riester-Vertrag sogar noch Verluste machen, da sie durch diese Verträge systematisch benachteiligt werden“, sagt Balodis. „Die Versicherer kassieren bis zu 15 Prozent, um ihre angeblichen Kosten zu decken. Außerdem ist mittlerweile vielfach belegt, dass die versprochenen Renditen nur dann erreicht werden, wenn man richtig alt wird. Ein Riester-Vertrag ist also nichts anderes als eine Wette auf ein langes Leben. Es gibt Kalkulationen, die von einem Lebensalter von 120 Jahren ausgehen.“ Den Gesamtschaden für die Versicherten gibt er mit rund 60 Milliarden Euro pro Jahr an. „Das sind große Vermögensverschiebungen, die Versicherungswirtschaft profitiert enorm.“ Neben der Abschaffung der kapitalgedeckten Altersvorsorge in seiner jetzigen Form müsse es vor allem darum gehen, die Zahl der Beitragszahler für die gesetzliche Rente zu erhöhen, sprich: Mehr sozialversicherungspflichtige Jobs, dafür weniger Teilzeit- oder Minijobber. Balodis: „Wir müssen zu einer Durchschnittsrente von mindestens 1000 Euro kommen. Das geht auch – wenn man nur wollte.